Ozonabbau in der Stratosphäre
Die Ozonschicht funktioniert wie eine Schutzhülle. Sie bewahrt uns vor einem Großteil der aus dem All kommenden ultravioletter Strahlung. Diese UV-Strahlung kann bei Lebewesen die DNA schädigen und krebserregend sein. 1985 wurde festgestellt, dass über der Antarktis die Ozonschicht dünner wird. Ursächlich für das sogenannte „Ozonloch” waren Fluorchlorkohlenwasserstoffe („FCKWs“), die bspw. als Kühlmittel oder in Spraydosen verwendet wurden. Das 1989 in Kraft getretene Montreal-Abkommen reguliert seitdem ihren Einsatz und hat den Einsatz vieler ozonschädigender Stoffe untersagt. Seitdem ist es zu einer Erholung der Ozonschicht gekommen. Das Abkommen zeigt anschaulich, dass ein entschlossenes Handeln der Weltgemeinschaft die Einhaltung der Planetaren Grenzen erreichen kann.
Die Grenze ist aktuell nicht überschritten.
Die Grenze erkunden
In der virtuellen Ausstellung kannst du die Planetare Grenze Schritt für Schritt erkunden. Du bewegst dich durch verschiedene Räume, klickst Inhalte an und entscheidest selbst, was du dir genauer anschauen möchtest.
FAQ …
Hier beantworten wir die wichtigsten Fragen zur Planetaren Grenze Ozonabbau in der Stratosphäre. Die Ozonschicht schützt das Leben auf der Erde vor schädlicher ultravioletter Strahlung.
Was beschreibt die Planetare Grenze Ozonabbau in der Stratosphäre?
Die Ozonschicht funktioniert wie eine Schutzhülle. Sie bewahrt uns vor einem Großteil der aus dem All kommenden ultravioletten Strahlung. Diese UV-Strahlung kann bei Lebewesen die DNA schädigen und krebserregend sein. 1985 wurde festgestellt, dass über der Antarktis die Ozonschicht dünner wird. Ursächlich für das sogenannte Ozonloch waren Fluorchlorkohlenwasserstoffe, kurz FCKW.
Wie wird die Grenze gemessen?
Die Bestimmung der Ozonkonzentration in der Stratosphäre erfolgt mithilfe der Dobson-Einheit, kurz DU. Diese Einheit beschreibt die Menge an Ozon in Form einer gedachten Säule. Als Kontrollvariable wird die durchschnittliche stratosphärische Ozonkonzentration verwendet. Die Bereiche um die beiden Pole werden methodisch nicht einbezogen. Die Grenze ist aktuell nicht überschritten.
Welche Folgen hat eine Überschreitung?
Wenn die Ozonschicht abnimmt, gelangt mehr schädliche UV-Strahlung auf die Erdoberfläche. Das erhöht gesundheitliche Risiken wie Sonnenbrand, Augenschäden und Hautkrebs. Auch Tiere, Pflanzen und Ökosysteme können geschädigt werden. Ohne die Ozonschicht wäre ein Leben, wie wir es kennen, auf der Erde nicht möglich.
Welche Wechselwirkungen gibt es mit anderen Planetaren Grenzen?
Die Ozeanversauerung steht in enger Beziehung zum Klimawandel, da beide Entwicklungen auf die Anreicherung der Atmosphäre mit CO₂ zurückgehen. Zugleich bedroht sie die maritime Artenvielfalt und damit die Integrität der Biosphäre. Wenn die Ozeane weniger CO₂ aufnehmen können, kann außerdem ihre wichtige Funktion als Kohlenstoffspeicher geschwächt werden.
Was macht die Politik?
Das 1989 in Kraft getretene Montreal-Abkommen reguliert den Einsatz ozonschädigender Stoffe und hat viele von ihnen untersagt. Seitdem ist es zu einer Erholung der Ozonschicht gekommen. Das Abkommen macht deutlich, dass entschlossenes Handeln der Weltgemeinschaft die Einhaltung Planetarer Grenzen unterstützen kann.
Was kann man selbst tun?
Im Alltag ist vor allem der richtige Umgang mit Kühlgeräten, Klimaanlagen und alten technischen Geräten wichtig. Sie sollten fachgerecht entsorgt oder gewartet werden, damit keine schädlichen Kältemittel entweichen. Außerdem hilft es, langlebige Geräte zu nutzen und Produkte zu vermeiden, die problematische Treibmittel oder Kältemittel enthalten.
Neun Grenzen. Neun Perspektiven auf das Erdsystem.
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